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50 Jahre IVD - Historie

Historie: Von der FDH zum IVD

 Der IVD entstand 1970 in Wiesbaden unter dem Namen "Fachgemeinschaft Dichtstoffmassen-Hersteller e.V.. Zunächst als überbetriebliches Forum zur Darstellung der Branche in Fachkreisen und in der Öffentlichkeit gedacht, gewann der Verband rasch an Profil – und an zusätzlichen Aufgaben. Als sich der auch an Mitgliedern stärker gewordene Verband 1985 in "INDUSTRIEVERBAND DICHTSTOFFE E. V. IVD" umbenannte, übernahm er neben der Vertretung der gemeinsamen Interessen vor allem Verantwortung für die Sicherung eines hohen Qualitätsstandards und der Vermittlung von Know-how und Information an die Anwender. Das Zeichen des IVD steht heute als anerkanntes Qualitätssiegel für Dichtstoffe.

Qualifizierungsoffensive

  Unter dem Motto "Qualität hat ein Zeichen" ging der IVD in die Offensive – vor allem mit dem Angebot von Seminaren. 1990 etablierte sich – unterstützt vom IVD als Verband der Dichtstoffhersteller – der Partnerverband der Dichtstoffanwender: der Fachverband für Fugenabdichtung e.V. mit Sitz in Lichtenstein.
Gemeinsam mit dem FVF setzte der IVD auf eine Schulungs- und Qualifizierungsoffensive zusätzlich zu seinen bisherigen Schulungsangeboten auch in Richtung der professionellen Dichtstoffanwender. Vor allem die Lehrgänge des IVD in Jüterbog sind in der Branche zur Institution geworden.

Kommunikationsoffensive

  Ebenso große Aktivitäten entfaltete der IVD auf dem Gebiet der Öffentlichkeitsarbeit. Von Anfang an sorgte der Verband mit intensiver Pressearbeit und mit Fachaufsätzen in den relevanten Medien für große Aufmerksamkeit in der Branche und bei seinen Zielgruppen. Mit der wachsenden Bekanntheit wuchs natürlich auch das Renommee des Verbandes in der Fachöffentlichkeit. Einen Paukenschlag in der Branchengeschichte stellte das Erscheinen des "Praxishandbuchs Dichtstoffe im Jahr 1988 dar. Dieses erste Handbuch zum Thema Fugenabdichtung entwickelte sich rasch zum Standardwerk und wird bis heute immer wieder neu aufgelegt. Daneben entstand eine Reihe von Technischen Merkblättern zu verschiedenen Themen, mit denen der IVD Problemkreise und aktuelle Fragen aufgreift, auf die in den Normenwerken keine Antwort gegeben wird. Auch diese Reihe wird laufend ergänzt. Darüber hinaus hat der IVD mit der regelmäßigen Veranstaltung von Expertenforen, bei denen die Vertreter aller tangierten Gewerke, Institutionen und Verbände am runden Tisch über aktuelle Themen diskutieren, eine Institution geschaffen, die über die engen Branchengrenzen hinaus wirkt.

Auf dem Weg nach Europa

 Die letzten zehn Jahre des IVD waren geprägt von einer Zeit des Umbruchs und der Schritte über die Grenzen. Im Osten brachen die festgefügten Marktstrukturen zusammen, im Westen gewann der europäische Binnenmarkt Gestalt. Der Wegfall der europäischen Binnengrenzen und die ohnehin grenzübergreifenden Marktaktivitäten seiner Mitglieder spiegeln sich auch in der Mitgliederentwicklung auf derzeit 33 Mitglieder. Heute ist der IVD ein internationaler Industrieverband mit Mitgliedern auch aus Österreich, Belgien und den Niederlanden. Seit der IVD im Jahre 2000 auf 30 Jahre Branchengeschichte zurückblickte, blickt er auch voraus: auf den globalen Markt des 3. Jahrtausends.